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Reifenverschleiß

Reifenverschleiß

Reifen sollten möglichst lange halten und die volle Sicherheit bieten. Die Lebensdauer von Fahrzeugreifen hängt dabei von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Sie können die Langlebigkeit Ihrer Reifen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. In unserem Artikel zum Thema Reifenverschleiß erfahren Sie, wie Sie den Verschleiß Ihrer Reifen so gering wie möglich halten.


Ursachen für einen erhöhten Reifenverschleiss

Der Verschleiß der Reifen ist bis zu einem gewissen Grad ganz normal und gehört dazu. Schließlich rollen Ihre Räder ständig über die Fahrbahn und haben den direkten Kontakt zur Straße. Allerdings gibt es Faktoren, die einen erhöhten Reifenverschleiß begünstigen können.

Zum Beispiel der eigene Fahrstil, der Fahrbahnuntergrund, eine fehlende, regelmäßige Wartung oder ein falsch eingestellter Luftdruck. Vieles davon lässt sich vermeiden und sorgt für eine erhöhte Lebensdauer der Pneus.

Die Gummimischung Ihrer Reifen wirkt sich erheblich auf die Lebensdauer aus. So kann es also sein, dass sich ein Reifen einer bestimmten Marke unter gleichen Bedingungen anders abnutzt als ein Reifen einer anderen Marke.
Wir empfehlen Ihnen daher, beim Kauf Ihrer Reifen stets auf hochwertige Qualitätsreifen zu setzen. Hilfe bei der Auswahl des richtigen Modells können aktuelle Reifentests verschaffen.

Ein sportlicher, schneller Fahrstil kann den Reifenverschleiß erhöhen. Durch abruptes Bremsen und Beschleunigen nutzen sich die Reifen schneller ab. Daher empfehlen wir eine vorausschauenden Fahrstil.

Wer viel im Gelände, auf Schotterwegen und auf unebenen Fahrbahnen unterwegs ist, sollte sich auch auf einen erhöhten Reifenverschleiß einstellen. Auch das überfahren von Bordsteinen wirkt sich schlecht auf das Reifenprofil aus.

Die saisonalen Witterungsverhältnisse wirken sich auch auf Ihre Reifen aus. Die Gummimischungen von Winterreifen sind beispielsweise speziell für winterliche Bedingungen entwickelt. Bei zu hohen Temperaturen kann es zu einem erhöhten Verschleiß führen. Daher empfehlen wir: denken Sie frühzeitig an Ihren Reifenwechsel. Ab 8°C sollte auf Sommerreifen umgestiegen werden.

Das Reifenprofil nutzt sich an der Antriebsachse schneller ab. Das heißt, je nachdem ob Ihr Fahrzeug einen Vorderradantrieb oder einen Hinterradantrieb hat, ist der Verschleiß vorne oder hinten erhöht. Dagegen hilft jährliches, achsweises umstecken.

Der falsche Reifenfülldruck kann sich negativ auf den Reifenverschleiß auswirken und die Lebensdauer der Reifen minimieren. Sie sollten auch darauf achten, den Reifendruck an die Traglast des Fahrzeuges anzupassen.

Wer Wechselbereifung fährt – also Sommer- und Winterreifen, sollte unbedingt auf die Richtige Lagerung der Reifen achten. Hier ist es wichtig, die Reifen stets trocken, vor Licht geschützt und ordnungsgemäß lagern. Es kann auch notwendig sein, die Reifen öfter zu drehen, hängend oder liegend zu lagern. Wir empfehlen Ihnen dazu unseren Einlagerungsservice.


Ungleichmäßiger Reifenverschleiß

Besonders ärgerlich und vor allem in vielen Fällen vermeidbar ist ein ungleichmäßiger Reifenverschleiß. Durch Fehleinstellungen an Achse, Aufhängung, fehlender Reifenpflege oder technischer Mängel kann es zu einem solchen ungleichmäßigen Reifenverschleiß kommen.

Ungleichmäßige Profilabnutzung kann auch ein Zeichen dafür sein, dass das Auswuchten der Räder nötig ist oder der Luftdruck falsch eingestellt ist.

  1. Fehlerhafte Aufhängung oder mangelhafte Auswuchtung
  2. Falsche Spureinstellung
  3. Zu hoher Luftdruck
  4. Zu niedriger Luftdruck

Reifenverschleiß minimieren

Die gute Nachricht ist: einen ungleichmäßigen, erhöhten Reifenverschleiß können Sie durch die richtigen Maßnahmen und Pflege vorbeugen. Dazu zählen:

  • Regelmäßige Achseingangsvermessung durch einen Experten
  • Regelmäßige Sichtkontrolle der Reifen
  • Jährliches achsweises Umstecken
  • Luftdruck regelmäßig nachjustieren
  • Schon beim Kauf auf Qualitätsreifen achten
  • Unsere professionelle Reifeneinlagerung nutzen
  • Frühzeitig auf Sommer- bzw. Winterreifen wechseln (> 8°C Sommerreifen)

WANN REIFEN WECHSELN?

Auch bei der besten Pflege und Vorsicht wird irgendwann der Tag kommen, an dem Ihre Reifen ausgetauscht werden sollten. Das ist völlig normal und sehr wichtig für Ihre Sicherheit. Zwei Faktoren spielen dabei die größte Rolle:

Der gesetzliche Mindestwert für die Profiltiefe von Reifen liegt bei 1,6mm – ab diesem Wert müssen die Reifen allerspätestens erneuert werden. Wir empfehlen Ihnen aber bereits ab einer Profiltiefe von 3mm bei Sommerreifen und 4mm bei Winterreifen einen Wechsel in Betracht zu ziehen. Denn bereits bei diesen Werten verlängert sich der Bremsweg erheblich und wirkt sich negativ auf Ihre Sicherheit aus.

Ab einem gewissen Alter, sind Reifen nicht mehr wirklich verkehrstauglich und sollten erneuert werden. Hier gibt es zwar keinen gesetzlichen Wert, der ADAC zum Beispiel empfiehlt, eine Nutzung von maximal 10 Jahren. Das Reifenalter können Sie anhand der DOT-Nummer auf der Reifenseitenwand ablesen. Lesen Sie dazu gerne unseren Fachartikel.


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Lohnen sich Ganzjahresreifen

Bin ich ein Ganzjahresreifen Typ

LOHNEN SICH GANZJAHRESREIFEN?

Wann sich Allwetterreifen lohnen oder nicht.
Machen Sie den Test!


Allwetterreifen können eine praktische Alternative zur klassischen, bewährten Wechselbereifung (also Sommer- und Winterreifen) darstellen.

Ob sich der Umstieg auf Allwetterreifen wirklich lohnt und ausreichende Sicherheit bietet, hängt von einigen Faktoren ab. Mit unserem schnellen Selbsttest, können Sie sich einen ersten Eindruck davon verschaffen, ob Ganzjahresreifen für Sie in Frage kommen.

Auch bei Ganzjahresreifen sollte auf eine regelmäßige Kontrolle und eine gute Pflege der Reifen nicht verzichtet werden. Auf was Sie dabei besonders achten sollten, damit Ihre Reifen möglichst lange halten und maximale Sicherheit bieten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis:


Wann lohnen sich Ganzjahresreifen?

Ob und wann sich Ganzjahresreifen lohnen hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Zum einen ist Ihr Fahrverhalten entscheidend: fahren Sie eher viel oder wenig Auto? Wie ist Ihr Fahrstil? Fahren Sie öfter in den Winterurlaub? Außerdem kann es auch entscheidend sein wo Sie wohnen, in Gebieten mit viel Schnee und Eis, kann es Sinn machen, eher auf eine Wechselbereifung zu setzen.

Wohnen Sie hingegen Urban und fahren wenig, können Ganzjahresreifen eine gute Alternative sein.

Sie sind sich unsicher ob Allwetterreifen für Sie in Frage kommen? Machen Sie unseren Selbsttest, so haben Sie einen ersten Anhaltspunkt darüber, ob Ganzjahresreifen sinnvoll für Sie sind.

Wir empfehlen Ihnen außerdem eine persönliche Beratung durch einen Fachmann. Unsere Experten in den Filialen können Sie individuell beraten und den perfekten Reifen für Ihre Ansprüche finden.


Auch bei Allwetterreifen gibt es ein paar Punkte zu beachten, damit Sie immer sicher und komfortabel unterwegs sind.

Dazu zählen zum Beispiel der richtige Luftdruck, das Auswuchten und der Verschleiß der Reifen:

Luftdruck

Der Reifendruck wird leider häufig unterschätzt. Dabei ist er wichtig für Fahrkomfort und Sicherheit. Außerdem kann ein falsch eingestellter Luftdruck Geld kosten – denn der Benzinverbrauch steigt bei zu niedrigem Luftdruck und die Lebensdauer der Reifen verringern sich.

Unsere Tipps:

  • Luftdruck immer in kaltem Zustand messen und nachfüllen!
  • Prüfen Sie alle zwei Wochen den Luftdruck
  • Der richtige Luftdruck steht im Tankdeckel und der B-Säule Ihres Fahrzeuges

Unwucht

Eine Unwucht entsteht mit der Zeit, beispielsweise durch starkes Bremsen oder Bordsteinrempler, daher sollten Reifen ab und zu ausgewuchtet werden. Durch eine Unwucht laufen die Räder ungleichmäßig zur Rotationsachse. Dadurch kann es zu einem höherem Verschleiß, geringerem Fahrkomfort und Einschränkung der Sicherheit kommen.

So erkennen Sie eine Unwucht:

  • Vibrationen bei hohem Tempo
  • Flatterndes Lenkrad
  • Ungleichmäßige Profilabnutzung
  • Schwammiges Fahrverhalten

Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Räder mindestens einmal pro Jahr von einem Experten auswuchten.


Verschleiß

Wie oben schon erwähnt tragen ein falsch eingestellter Luftdruck und eine Unwucht zu einem erhöhtem, ungleichmäßigen Verschleiß bei. Aber auch durch fehlende Reifenpflege und technische Mängel an Achse und Aufhängung, kann es zu unterschiedlichen Verschleißerscheinungen kommen.

Unsere Tipps

Nutzen Sie unsere Leistungen:

  • Achseingangsvermessung
  • Sichtkontrolle
  • Achsweises Umstecken


Bin ich ein Allwetterreifen-Typ?

Machen Sie den Test – Lohnen sich Ganzjahresreifen?

Sie sind sich noch unsicher, ob Ganzjahresreifen das richtige für Sie sind? Mit unserem Selbsttest können Sie es ganz einfach herausfinden!
Beantworten Sie einfach die folgenden Fragen und rechnen Sie Ihre Punkte zusammen, schon haben Sie Ihr Ergebnis.

Ich wohne eher

  • städtisch (10 Pkt.)
  • ländlich (20 Pkt.)
  • in einer flachen Region (10 Pkt.)
  • in einer hügeligen Region (20 Pkt.)
  • in einer bergigen Region (30 Pkt.)

Meine Jahresfahrleistung beträgt

  • unter 12.000 km (10 Pkt.)
  • über 12.000 km (20 Pkt.)

Mein Fahrstil ist eher

  • entspannt (10 Pkt.)
  • sportlich (30 Pkt.)

Mein Fahrzeug ist ein

  • Erstwagen (30 Pkt.)
  • Zweitwagen (10 Pkt.)
  • Klein-, Kompaktwagen oder kleiner SUV (10 Pkt.)
  • Mittelklassewagen, mittlerer SUV (20 Pkt.)
  • Oberklassewagen, großer SUV (30 Pkt.)

Ergebnis

< 150 Punkte: Ganzjahresreifen können gefahren werden
150 – 250 Punkte: Sie sollten sich in einer Filiale in Ihrer Nähe beraten lassen
> 250 Punkte: Sie sollten Sommer- bzw. Winterreifen fahren

Leistung meines Fahrzeugs

  • unter 80 PS (10 Pkt.)
  • zwischen 80-140 PS (30 Pkt.)
  • mehr als 140 PS (50 Pkt.)

Meine tägliche Fahrleistung beträgt

  • unter 10 km (10 Pkt.)
  • zwischen 10 und 30 km (20 Pkt.)
  • über 30 km (30 Pkt.)

Die Wetterlage in meiner Region im Winter

  • kein Schnee und Frost (10 Pkt.)
  • selten Schnee und Frost (30 Pkt.)
  • regelmäßig Schnee und Frost (50 Pkt.)

Ich kann mein Fahrzeug bei Glätte auch mal stehen lassen

  • Ja (0 Pkt.)
  • Nein (30 Pkt.)

Ich fahre in den Winterurlaub

  • Ja (30 Pkt.)
  • Nein (0 Pkt.)

Hat Ihnen der Selbsttest weitergeholfen? Wir empfehlen Ihnen, unabhängig vom Ergebnis des Selbsttests, eine individuelle Beratung in Ihrer First Stop Filiale durch unsere Reifenexperten. Wir können Ihren Bedarf individuell bestimmen und die richtigen Reifen für Ihr Budget finden.


Scheibenwischer Wechsel und Pflege

SCHEIBENWISCHER WECHSEL UND PFLEGE

INFOS RUND UM SCHEIBENWISCHER WECHSELN, SCHEIBENWISCHER PFLEGEN UND SCHEIBENWISCHER REINIGEN

Egal ob Schnee, Regen oder Sonnenschein – eine klare, ungehinderte Sicht durch Front- und Heckscheibe ist bei jedem Wetter wichtig für Ihre Sicherheit. Dafür sorgen in der Regel gut funktionierende Scheibenwischer. In unserem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Scheibenwischer reinigen und wann man die Scheibenwischer wechseln sollte.


SCHEIBENWISCHER QUIETSCHEN, WAS HILFT?

Quietschende Scheibenwischer stören und können beim Autofahren schon mal einige Nerven rauben. Gründe für das quietschen der Wischblätter können Schmutz oder poröses Gummi sein.

Folgende, schnelle Maßnahmen können gegen quietschende Scheibenwischer Abhilfe verschaffen:

  • Scheibenwischer möglichst nur bei Regen verwenden. Das Wischen auf trockener Scheibe kann die Wischerblätter auf Dauer beschädigen.
  • Die Scheibenwischer regelmäßig reinigen, wie Sie das am besten machen, lesen Sie unter Scheibenwischer reinigen.
  • Auch die Autoscheibe kann Grund für das Quietschen sein. Am besten reinigen Sie die Scheibe mit Wasser und etwas Spülmittel.
  • Anstellwinkel der Scheibenwischer prüfen.
  • Falls das alles nichts hilft ist eventuell ein Austausch nötig

SCHEIBENWISCHER REINIGEN

Gegen schlierende und quietschende Scheibenwischer kann eine gründliche Reinigung der Wischerblätter helfen.

So funktioniert die Reinigung:

  1. Wischerblätter nach oben klappen oder abmontieren
  2. Zum Reinigen verwenden Sie am besten viel Wasser und etwas Spülmittel oder spezielle Reiniger. Vermeiden Sie auf jeden Fall Produkte mit Lösungsmitteln.
  3. Geben Sie Ihre Reinigungslösung auf ein Baumwolltuch und reinigen Sie die Wischerblätter damit vorsichtig.
  4. Nach der Reinigung mit einem Handtuch abtrocknen.
  5. Für sehr starke Verschmutzung kann auch Frostschutzmittel verwendet werden.

Pflege der Scheibenwischer

Es ist grundsätzlich empfehlenswert die Scheibenwischer alle 1-2 Jahre auszutauschen. Damit Ihre Wischerblätter möglichst lange halten empfehlen wir, die Wischerblätter zusätzlich zu pflegen:

  • Scheiben regelmäßig reinigen
  • Wischerblätter regelmäßig reinigen (wie oben beschrieben)
  • Die Scheibenwischer sollten im Winter nicht als „Eiskratzer“ verwendet werden
  • Wischerblätter können mit speziellen Cuttern selbst nachgeschnitten werden, um die Lebensdauer zu verlängern

Scheibenwischer wechseln bei
First Stop

Wenn auch die Reinigung nichts hilft ist vermutlich der Austausch der Scheibenwischerblätter nötig. Unsere Experten helfen Ihnen gerne, die passenden Scheibenwischer für Ihr Auto zu finden. Selbstverständlich übernehmen wir auch gerne die Montage der Scheibenwischer für Sie.

Wie berechnet man den Bremsweg?

Wie berechnet man den Bremsweg?


In der Fahrschule haben wir gelernt, wie man den Bremsweg mit einer Formel berechnet, um genügend Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern zu wahren. Die gängige Bremswegformel wird mithilfe der gefahrenen Geschwindigkeit in km/h berechnet.

Bremsweg formel

(Geschwindigkeit in km/h:10) x (Geschwindigkeit in km/h:10) = Bremsweg in Metern
Zum Beispiel mit 80 km/h:
(80:10) x (80:10) = 64 m Bremsweg

Doch nicht nur die Geschwindigkeit beeinflusst das Bremsverhalten Ihres Fahrzeuges.


Faktoren für den Bremsweg

Natürlich spielen die Bremsen am Fahrzeug eine essenzielle Rolle beim Bremsweg. Sind die Bremsen in einem guten Zustand? Lassen Sie Ihre Bremsen regelmäßig warten. Dazu gehören u.a. die Kontrolle der Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremsklötze und Bremsflüssigkeit. Bei First Stop bekommen Sie selbstverständlich einen umfassenden Bremsenservice vom Experten.
Auch die Straße, auf der Sie fahren, beeinflusst den Bremsweg. Rollsplit, Nässe, Eis, Schnee und Matsch verlängern den Bremsweg, da sich die Reibhaftung verringert.
Je schwerer ein Fahrzeug ist, desto länger der Bremsweg. Auch ein Anhänger, der mitgezogen wird, verlängert den Bremsweg.
Auf das Thema Reifen möchten wir, als Ihr Spezialist, natürlich genauer eingehen.
Die Reifen sind die einzige Verbindung vom Auto zur Fahrbahn und damit unglaublich wichtig für Ihre Sicherheit! Auch hier gibt es verschiedene Faktoren, die Bremsleistung und Bremsweg beeinflussen.

Wie beeinflussen Reifen den Bremsweg?

Sommerreifen im Winter

Generell empfehlen wir Ihnen: fahren Sie im Winter niemals mit Sommerreifen! Das hat gute Gründe: mit Sommerreifen bei winterlicher Witterung gehen Sie ein enormes Sicherheitsrisiko ein. Der Bremsweg verlängert sich deutlich und kann im Ernstfall zu einem Unfall führen. Bitte gehen Sie dieses Risiko nicht ein – wechseln Sie Ihre Reifen stets rechtzeitig.  

Winterreifen im Sommer

Wer denkt, er kann einfach das ganze Jahr mit Winterreifen sicher fahren, liegt falsch. Im Sommer mit Winterbereifung unterwegs zu sein, kann ebenfalls gefährlich werden. Denn die Gummimischung für Winterreifen ist speziell auf kalte Temperaturen ausgelegt. Wenn es im Sommer dann heiß wird, wird das Gummi zu weich und das kann beim Bremsen, vor allem auf nasser Fahrbahn gefährlich werden. Daher sind Sommerreifen speziell auf warme Temperaturen ausgelegt und die Gummimischung ist dementsprechend angepasst.

Ganzjahresreifen

Für viele Autofahrer sind Ganzjahresreifen eine bequeme Alternative, vor allem im Stadtverkehr. Die Qualitätsunterschiede können hier sehr hoch sein – daher sollten Sie hier stets auf renommierte Markenhersteller zurückgreifen und sich im Vorfeld gut informieren, welche Allwetterreifen bei Tests gut abgeschnitten haben. Kommen Sie doch einfach in einer unserer Filialen vorbei und lassen Sie sich beraten.


PROFILTIEFE UND BREMSWEG

Ganz klar: die Profiltiefe entscheidet maßgeblich über Ihre Sicherheit. Nicht umsonst, gibt es in Deutschland eine vorgeschriebene Mindestprofiltiefe. Die Bodenhaftung auf Nasser Fahrbahn nimmt aber schon bei 3 mm Profil deutlich ab. Das veranschaulicht das nachfolgende Beispiel sehr gut. Beim Test wurde mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h auf 0 km/h heruntergebremst.

Wir von First Stop empfehlen Ihnen eine Profiltiefe von mindestens 4 mm bei Winterreifen und mindestens 3 mm bei Sommerreifen.


Reifendruck

Achten Sie stets auf einen korrekt eingestellten Luftdruck Ihrer Reifen. Ein zu niedrig oder zu hoch eingestellter Druck wirkt sich negativ auf die Bremsleistung Ihres Fahrzeuges aus. Bei einem Druckdefizit von einem Bar verlängert sich der Bremsweg um 10%.

Unser Tipp: nutzen Sie doch unseren Reifengas-Service. Mit Reifengas bleibt Ihr Reifendruck konstant.

Reifengas

Zum Service

Qualität der Reifen

Ein besonders billiges Reifenangebot kann verlockend klingen. Von No-Name Fabrikaten aus Fernost können wir Ihnen jedoch nur abraten. Achten Sie bei Reifen stets auf Qualität. Wir empfehlen Ihnen unsere renommierten Reifenmarken, um auf der sicheren Seite zu sein. Wir führen ausschließlich hochwertige Markenreifen, darunter zahlreiche Testsieger. Idealerweise lassen Sie sich vor Ort, in Ihrer First Stop Filiale beraten – wir finden den passenden Reifen für Ihr Fahrzeug und Ihre Ansprüche.

Profiltiefe von Reifen

Profiltiefe von Reifen

Perfekter Grip auf der Straße – nur mit der richtigen Profiltiefe!
Ganz gleich ob Sie mit Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen unterwegs sind, entscheidend für Ihre Sicherheit ist ein ausreichendes Profil der Reifen Ihres Fahrzeugs. Doch wie viel Profiltiefe muss ein Reifen haben? Macht es einen Unterschied ob ich auf Winter- oder Sommerbereifung fahre? Welche gesetzlichen Bestimmungen gibt es? Wir bringen nun Licht ins Dunkle und informieren Sie hier über alle wichtigen Fakten zum Thema Reifenprofiltiefe.


Mindestprofiltiefe ist gesetzlich vorgeschrieben

In Europa gilt eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6mm. Diese gilt sowohl für Sommer, wie auch für Winterreifen von PKWs und Motorrädern. Weist Ihr Reifenprofil einen geringeren Wert auf, dürfen Sie damit definitiv nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen. Bei Missachtung drohen Bußgelder und ein Punkt.
Doch die gesetzliche Mindestprofiltiefe gewährleistet nur bedingte Sicherheit auf den Straßen. Sommerreifen sollten laut Expertenmeinungen mindestens 3mm tief, Winter- oder Ganzjahresreifen mindestens 4mm tief sein.


Profiltiefe Sommerreifen vs. Profiltiefe Winterreifen

Für Winter- und Sommerreifen gibt es eine unterschiedliche Empfehlung der Mindestprofiliefe. Doch warum sollten Winterreifen mindestens 4mm und Sommerreifen mindestens 3mm Restprofil aufweisen? Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn Schnee und Eis die Fahrbahnen bedecken, ist guter Grip extrem wichtig. Je besser das Reifenprofil, desto kürzer die Bremswege und höher ist die Sicherheit von Ihnen und anderen.

Sommerreifen hingegen sind anderen Witterungsbedingungen ausgesetzt, weswegen die empfohlene Profiltiefe ein wenig geringer ist. Doch auch in der warmen Jahreszeit darf die Leistung eines guten Reifenprofils nicht unterschätzt werden. Je schlechter das Profil, desto mehr leiden Kurvenstabilität, Bremsverhalten und Nassfahreigenschaften darunter.

Sie interessieren sich für die unterschiedlichen Anforderungen an Sommer- und Winterreifen? Dann schauen Sie hier vorbei!


Welche Profiltiefe haben neue Reifen?

Die Profiltiefe von Neureifen ist abhängig von Modell und Hersteller. Grundsätzlich haben Sommerreifen mindestens 8mm und Winterreifen mindestens 9mm Profil. Einige Ausnahmen weisen ab Werk hingegen nur 7mm auf.


Mindestprofiltiefe Allwetterreifen

Allwetterreifen werden das ganze Jahr lang gefahren. Sie müssen gleichzeitig eisigem Winterwetter und extremer Hitze in den Sommermonaten standhalten. Auch hier beträgt die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe 1,6mm. Experten hingegen empfehlen jedoch einen Wert von 4mm, genau wie bei den Winterreifen. Da bei dem Einsatz von Allwetterreifen der halbjährliche Wechsel der Bereifung entfällt, muss man ganz besonders auf das Restprofil seiner Reifen achten, um weiterhin sicher mit dem Auto unterwegs zu sein.


Profiltiefe messen – So einfach geht´s

Um die Profiltiefe Ihrer Reifen zu überprüfen, gibt es zwei einfache Möglichkeiten:

Halten Sie die Münze in der Mitte des Reifenprofils in eine Vertiefung. Ist der goldene Rand der Münze nicht mehr zu sehen, haben Ihre Sommerreifen noch genug Gummi. Ist der Rand schon sichtbar –wenn auch nur knapp – sollten Sie die Reifen wechseln. Da der goldene Rand der Münze exakt 3mm breit ist, ist diese Methode nur bei Sommerreifen verlässlich. Bei Winterreifen lohnt es sich daher genauer hinzuschauen.
Sie können zum Messen Ihres Reifenprofils auch ganz einfach einen Zollstock bzw. Meterstab verwenden. Wichtig ist nur, dass Sie immer in der Mitte der Lauffläche des Reifens messen. Ihnen ist der Zollstock zu unhandlich? Kein Problem, fragen Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Ihrer First Stop Filiale nach unserem praktischen Profiltiefenmesser. Dieser ist klein und handlich, damit lässt sich ganz einfach und bequem das Profil überprüfen.

Winterreifen im Sommer?

Winterreifen im Sommer – geht das?

Der halbjährliche Reifenwechsel kann lästig und teuer sein, trotzdem ist er nicht zu vernachlässigen. Denn Sommer- und Winterreifen bestehen aus unterschiedlichen Gummimischungen und weisen jeweils spezielle Profileigenschaften auf. Beide Reifen können so unter verschiedenen Umweltbedingungen für gute Haftung auf dem Boden sorgen und Sie sicher an Ihr Ziel bringen.


Hier fühlt sich der Winterreifen am wohlsten

Eisige Temperaturen, Frost und schneebedeckte Straßen – unter diesen Bedingungen kann ein Winterreifen seine Stärken voll ausspielen. Die spezielle Profilgestaltung mit vielen kleinen Lamellen, meist zickzackförmigen Einschnitten in den Profilblöcken die Griffkanten bilden, sorgt für extra guten Grip auf verschneiten Straßen. Genauso ist die Beschaffung des Reifengummis so konzipiert, dass sie eisigen Temperaturen mit vollständiger Funktionsfähigkeit trotzen kann. Mit einem guten Winterreifen können Sie dem nächsten Schneefall entspannt entgegensehen.


Winterreifen vs. Sommerreifen

Winterreifen sind aufgrund ihres besonderen Profils für die kalte, nicht die warme Jahreszeit geeignet. Das weiche Gummi fährt sich bei warmer Witterung viel schneller ab und sorgt auch für eine Verlängerung des Bremsweges. Im Gegensatz zu dem weichen und griffigen Winterprofil bestehen Sommerreifen aus einer relativ harten Gummimischung, welche auch heißen Temperaturen im Hochsommer standhält. Zudem ist das Profil in grobe Einschnitte aufgeteilt und besitzt nicht die winter-typischen Lamellen. Dies sorgt für sehr guten Grip auf trockenen und warmen Straßen. Doch keine Sorge bei Regenwetter. Durch die Anordnung vieler kleiner Rillen im Profil verdrängen die Reifen das Wasser auf der Fahrbahn optimal und Ihr Auto verliert nicht den Halt.


Winterreifen im Sommer fahren – Ist das erlaubt?

Grundsätzlich lässt sich diese Frage mit einem Ja beantworten. Gesetzlich ist es hierzulande nicht verboten, seine Winterreifen auch im Sommer zu fahren. Allerdings raten wir Ihnen strikt davon ab. Winterreifen stellen im Sommer ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Nicht umsonst gibt es die Unterteilung in Sommer- und Winterreifen. Bitte achten Sie deshalb auf eine an die Jahreszeit angepasste Bereifung. Das dient zu Ihrer und aller anderer Verkehrsteilnehmer Sicherheit.

Aber Achtung: In einigen Ländern (wie z.B. Italien) gibt es ein Winterreifen-Verbot im Sommer! Bitte informieren Sie sich vor einer Reise über die Vorschriften in den jeweiligen Ländern.

Was hat das Fahren mit Winterreifen in den Sommermonaten zur Folge?

Sollten Sie auf den saisonalen Reifenwechsel verzichten und Ihre Winterreifen im Sommer fahren, müssen Sie sich mit den Nachteilen in Kauf nehmen. Die Reifen werden sich schneller abfahren und bei Hitze nicht so gut auf der Straße haften wie ein Sommerreifen. Aber der wichtigste Grund, die passende Bereifung pro Jahreszeit zu wählen, ist der Bremsweg. Denn mit einem Winterreifen im Sommer verlängert sich auch Ihr Bremsweg – und diese Meter sind im Notfall entscheidend. Daher appellieren wir an Sie, die Reifen halbjährlich zu wechseln. Gerne beraten wie Sie hierzu auch in unserer Filiale.

Wie alt dürfen Reifen sein?

Wie alt dürfen Reifen sein?

Welchen Einfluss hat das Reifenalter auf die Sicherheit?

Reifen stellen einen sicherheitsrelevanten Bestandteil Ihres Fahrzeugs dar, sind sie doch die einzige Verbindung zwischen Ihrem Auto und der Straße. Viele Fahrzeughalter unterschätzen die Wichtigkeit der Reifen dennoch. Falscher Reifendruck, Risse, abgefahrene Laufflächen: All das kann im schlimmsten Falle zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit führen. Dabei spielt das Alter von Autoreifen eine entscheidende Rolle.

Je älter die Reifen werden, desto schlechter können sie ihrer eigentlichen Funktion von Grip und Bremsweg nachkommen. Doch: Wie alt dürfen Autoreifen sein? Wie kann man bei Reifen das Alter bestimmen? Und womit muss man rechnen, wenn man mit zu alten Reifen fährt?

Gerne beantworten wir Ihnen diese und noch mehr Fragen rund um das Thema “Reifenalter”.


Wie alt sind meine Reifen?

DOT-Nummer richtig ablesen

Das genaue Herstellungsdatum und damit das Alter des Reifens lassen sich an der Reifenkennzeichnung ablesen. Diese befindet sich auf der Flanke des Reifens und ist ein Bestandteil der sogenannten DOT-Nummer. Die Bezeichnung steht für das US-amerikanische Verkehrsministerium „Department of Transportation“, das die Nummer in den 70er Jahren einführte. Seither hat sie sich weltweit durchgesetzt und gilt sowohl für PKW-Reifen als auch für Motorradreifen.

Die vollständige DOT-Nummer besteht aus insgesamt vier Bestandteilen, die unterschiedliche Angaben zum Reifen machen: Einleitung (DOT), Werkskürzel, Reifengröße (ggf. noch interne Herstellercodierung) und Produktionszeit.

Für die Bestimmung vom Reifenalter benötigt man also eigentlich nur die letzte Stelle der DOT. Man erkennt die vierstellige Nummer an dem ovalen Kreis, der sie umschließt:
– Die ersten zwei Ziffern stehen für die Produktionswoche.
– Die letzten beiden Ziffern bestimmen das Herstellungsjahr.

Die Abbildung zeigt zum Beispiel einen Reifen mit der Kennzeichnung „1903“ – das bedeutet er wurde in KW 19 im Jahr 2003 hergestellt.


Fragen und Antworten

Autoreifen altern – deshalb sollten sie nicht unbegrenzt gefahren werden. Das gilt auch bei nur wenig genutzten Reifen, deren Restprofiltiefe meist noch deutlich über der gesetzlichen Mindestprofiltiefe liegt.

Je älter ein Reifen ist, desto spröder und härter wird das Gummi. Dies liegt daran, dass Reifen aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse altern – beispielsweise durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit oder extrem hohe oder niedrige Temperaturen. Dadurch verändert sich sowohl die Elastizität als auch die Haftfähigkeit des Reifens. Der Reifen wird anfälliger bei Quetschungen, z. B. an Bordsteinen oder beim Überfahren scharfer Gegenstände, auch verschlechtern sich der Grip sowie der Bremsweg bei Nässe. Kleine Risse können im schlimmsten Fall sogar zum Platzen des Reifens führen.
Sonneneinstrahlung, Hitze und Kälte verkürzen die Lebensdauer von Autoreifen, auch wenn sie nicht oder nur wenig gefahren werden. Das Material härtet aus und wird auf Dauer brüchig. Deshalb ist das Reifenalter als ein entscheidender Sicherheitsfaktor zu sehen.

TÜV, ADAC und Co. empfehlen in aller Regel ein maximales Reifenalter von sechs Jahren. Allerdings räumen die Experten ein, dass qualitativ hochwertigere Reifen durchaus auch acht oder sogar zehn Jahre lang gefahrlos gefahren werden können. Allerspätestens nach zehn Jahren sollten Sie den PKW-Reifen aber wechseln!

Bitte beachten Sie: Reifen von Anhängern , insbesondere von Wohnwagen, mit einer 100-km/h-Genehmigung dürfen nicht älter als sechs Jahre sein.

Reifen können aber auch schon früher „altern“, zum Beispiel lagerungsbedingt oder durch den Einsatz bei stark wechselnden Temperaturen. Erkennen Sie an Ihren Reifen also schon früher Spuren einer Überalterung oder Verschleiß, muss der Wechsel zeitnah erfolgen.

Bei Fahrzeugen, die regelmäßig auf Winterreifen umgerüstet werden, bei Zweitwagen mit niedriger Jahresfahrleistung oder auch bei Liebhaberfahrzeugen bzw. Fahrzeugen mit Saisonkennzeichen empfehlen wir einen regelmäßigen Check, da die Reifen dann oft nicht wegen des Verschleißes, sondern einfach aus Altersgründen ersetzt werden müssen.

Unser Tipp: Sind Ihre Reifen älter als sechs Jahre sollten sie regelmäßig auf Alterungsrisse und Schäden überprüft werden. BeiFirst Stop nehmen wir gerne eine professionelle Sichtprüfung vor und beraten Sie unabhängig und neutral.
Die Gummimischung des Reifens härtet über die Zeit aus, was vor allem Grip und Bremsweg bei Nässe verschlechtert. Besonders deutlich zeigt sich das bei Winterreifen, die auch bei tiefen Temperaturen „weich“ bleiben müssen. Sie büßen ab bereits ca. sechs Jahren einen Teil ihrer Wintereigenschaften ein, weshalb First Stop von einer Nutzung von Winterreifen, die älter als acht Jahre sind, abrät. Sommerreifen sollten nicht älter als acht bis zehn Jahre sein. Eine gesetzliche Vorschrift gibt es aber nicht.

Bitte achten Sie bei Winterreifen aber vor allem auch darauf, dass Sie ausreichend Profiltiefe haben, da ein abgefahrenes Profil besonders bei Schnee und Eis keinen Grip mehr hat und die Verkehrssicherheit massiv beeinträchtigt.
Wer einen Neureifen kauft geht davon aus, dass er „zeitnah“ hergestellt wurde. Doch bei Reifen ist das nicht immer der Fall: Aufgrund der Vielzahl an Reifendimensionen und ‑spezifikationen kann es durchaus vorkommen, dass der Reifen nicht erst in den letzten Monaten hergestellt wurde. Das ist bei Reifen aber nicht schlimm, weisen sie doch eine deutlich längere „Haltbarkeit“ auf.

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) hat es wie folgt definiert: „Unter der Voraussetzung einer sach- und fachgerechten Lagerung gilt ein Reifen bis zu einem Alter von 3 Jahren als fabrikneu und bis zu maximal 5 Jahren als neu. Bei ungebrauchten Reifen, die nicht älter als 5 Jahre sind, sind Kauf und Montage technisch unbedenklich.“
Für Anhängerreifen von PKW-Gespannen und anderen mehrspurigen Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 3,5 Tonnen, die für Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h zugelassen sind, gilt eine Sonderregel bzgl. dem Reifenalter: Hier schreibt der Gesetzgeber ein Reifen-Höchstalter von sechs Jahren vor. Das bedeutet, dass der Wechsel zwingend notwendig ist, wenn die Autoreifen dieses Alter überschritten haben. Ist auch nur einer der Reifen älter erlischt die Sondergenehmigung für das Fahren mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h automatisch. Sie dürfen dann nur noch 80 Stundenkilometer fahren.

Der Grund: Reifen von Wohnmobilen, Wohnwagen und Anhängern werden nicht regelmäßig bewegt. Durch die dauerhafte einseitige Belastung bei längeren Standzeiten altern sie besonders schnell und neigen zu Rissen.
Eine gesetzliche Grundlage gibt es nicht, die ein maximales Alter von Autoreifen vorschreibt – weder für den Neukauf noch in puncto Haltbarkeit. Der Gesetzgeber regelt lediglich die Mindestprofiltiefe, die bei 1,6 mm liegt.

Das bedeutet, dass Sie nicht schon allein aufgrund von überalterten Reifen eine Ordnungswidrigkeit begehen. Mit zunehmendem Alter steigen jedoch die Mängel, die sehr wohl ein Bußgeld nach sich ziehen können.

Der Fahrzeugführer muss nämlich im Rahmen seiner allgemeinen Pflichten gemäß StVO (§1 und §23 StVO) dafür sorgen, dass sein Fahrzeug die Verkehrssicherheit nicht gefährdet. Verursachen Sie also durch altersbedingtes Reifenversagen einen Unfall, müssen Sie sich gegenüber allen gefährdeten Personen verantworten und können entsprechend zur Verantwortung gezogen werden.

Werden bei der TÜV-Untersuchung Schäden an Ihren Reifen wegen dem Reifenalter festgestellt, droht im schlimmsten Fall die Verwehrung der Prüfplakette, denn: Reifenschäden gelten als erheblicher Mangel. Auch kann der TÜV ab einem Reifenalter von sechs Jahren den Zustand bemängeln und einen Wechsel anordnen, unabhängig davon, welche Laufleistung der Reifen hat.
Wenn nur ein Reifen kaputt ist und ersetzt werden muss, kann es Probleme geben. So ist es schwierig für einen beispielsweise sieben Jahre alten, defekten Reifen einen „passenden“ Ersatz, also einen baugleichen Reifen zu bekommen, da dieser nicht mehr produziert wird. Auch das ungleich abgefahrene Profil bei dem Tausch von nur einem Reifen stellt ein Problem dar. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen deshalb immer dringend, mindestens auf einer Achse gleiche Reifen zu fahren!

Reifenalter – lassen Sie sich von Spezialisten beraten

Abschließend lässt sich feststellen: Das Reifenalter selbst hat zunächst nicht automatisch auch Auswirkungen auf die Fahrsicherheit. Doch gerade in die Jahre gekommene Bereifung neigt zu Altersschwäche hinsichtlich Profiltiefe, Gummierung sowie Spannkraft und kann deshalb mit zunehmenden Alter ein Sicherheitsrisiko darstellen!

Gerne beraten wir Sie umfassend und nehmen auch eine professionelle Sichtprüfung Ihrer Reifen vor. So bleiben Sie auf der sicheren Seite – für sich und alle anderen Verkehrsteilnehmer!

Finden Sie jetzt einen First Stop Standort in Ihrer Nähe!

Welche Reifen sind die richtigen?

Welche Reifen sind die richtigen?

SOMMER- UND WINTERREIFEN ODER GANZJAHRESREIFEN:

So viele Marken und Typen – das Angebot an Reifen ist so vielfältig wie niemals zuvor. Doch welche sind die richtigen? Welche Reifen für Ihr Fahrzeug am besten geeignet sind, hängt von Faktoren wie Fahrzeugtyp, Fahrstil sowie Fahrzeugnutzung ab.

Ob Sie besser auf eine jahreszeitlich bedingte Nutzung von Sommer- und Winterreifen setzen sollten oder auch mit Ganzjahresreifen auskommen, hängt sehr von Ihrem Fahrverhalten, dem Fahrumfeld und nicht zuletzt von den zu bewältigenden Wegstrecken ab. Hier können Sie sich detailliert über die richtigen Reifen zu jeder Jahreszeit informieren.

Reifen für jede Jahreszeit

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Der Fahrzeugtyp entscheidet mit:

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Verschiedene Fahrzeugmodelle unterscheiden sich in Merkmalen wie Tragfähigkeit, maximaler Geschwindigkeit, Geländegängigkeit u.v.m. Diese Unterschiede wirken sich auf die Wahl des richtigen Reifens für Ihr Fahrzeug aus. Hinweise hierzu – wie z.B. die korrekte Reifengröße und Geschwindigkeitskategoriefinden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs. Auch auf den Seitenwänden Ihrer Reifen finden Sie die entsprechenden Größenangaben.


Kleines 1×1 für den sportlichen Fahr-Typ:

Wenn Sie zu den eher sportlichen Fahrern gehören, benötigen Sie Reifen mit besonders hohem Grip (Haftreibung). Dieser Reifentypus zeichnet sich durch eine besonders gute Leistung auf trockenen und nassen Straßen aus, wodurch sie schnell auf jedes Fahrmanöver reagieren und maximale Stabilität in Kurven bieten.


Die richtige Wahl für jede Strecke:

Stadtverkehr:

Stadtverkehr zeichnet sich durch häufiges Bremsen und Anfahren aus. Diese Fahrweise strapaziert nicht nur die Reifen, sondern kann auch einen erhöhten Kraftstoffverbrauch sowie einen höheren Kohlendioxid-Ausstoß verursachen. Wenn Sie hauptsächlich innerstädtisch unterwegs sind, sollten Sie auf Reifen mit einem geringen Rollwiderstand setzen. Mit solchen Reifen lässt sich der Kraftstoffverbrauch entscheidend verringern. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass Ihre neuen Reifen sehr langlebig sind und über einen kurzen Bremsweg verfügen, um im Stadtverkehr bei brenzligen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern schnell zum Stehen zu kommen.

Autobahnen:

Ist das Rasen auf Autobahnen noch erlaubt? Das vielleicht nicht, dennoch sind Sie hier in jedem Fall schneller unterwegs als im Stadtverkehr. Fahren Sie viel auf Autobahnen, benötigen Sie daher High-Performance-Reifen, die Ihre Sicherheit bei allen Wetterbedingungen garantieren. Zudem lässt sich ihr Fahrkomfort bei langen Strecken durch die Wahl der richtigen Reifen erhöhen, indem unnötige Geräusche, Vibrationen etc. vermieden werden.

Off-Road:

Geländewagen benötigen 4×4-Reifen, die weniger stoßempfindlich sind und eine exzellente Performance und Traktion sowohl auf der Straße als auch im Gelände bieten. Wenn Sie Ihren Geländewagen hauptsächlich auf Straßen fahren, wählen Sie am besten einen Reifen, der Ihnen einen hohen Fahrkomfort auf der Straße garantiert und dennoch auch für Off-Road-Bedingungen geeignet ist.


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Was bedeutet das Reifenlabel?

EFFIZIENZKLASSEN, BREMSKLASSEN UND ROLLGERÄUSCHE

EFFIZIENZKLASSEN-ROLLWIDERSTAND

Der Rollwiderstand von Reifen hat direkten Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch und damit die Effizienz.
Für die drei Reifenklassen C1 (PKW), C2 (leichte Nutzfahrzeuge) und C3 (schwere Nutzfahrzeuge) wird zwischen den Effizienzklassen A bis E unterschieden.
Ein PKW-Reifen der Kategorie A verbraucht z.B. auf 100 km 0,1 l weniger Kraftstoff als ein B-klassifizierter Reifen.

Effizienzklasse
A
B
C
D
E
Mehrverbrauch gegenüber Klasse A
bis +0,10 l / 100 km
bis +0,22 l / 100 km
bis +0,36 l / 100 km
bis +0,51 l / 100 km

REIFEN BREMSKLASSEN

Der Wirkungsgrad der Bremsanlage hängt von Fahrzeug, Fahrbedingungen und nicht unwesentlich von den Reifen ab.

Die Reifenleistung bei Nässe (Nasshaftung) informiert Sie darüber, wie sich Ihr Fahrzeug auf nassen Straßen verhält – sowohl während der Fahrt als auch beim Bremsen.

Den daraus abgeleiteten Bremsklassen liegt der absolute Bremsweg auf nasser Straße bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h im Vergleich zu einem Standard-Reifen zugrunde.

So ist dieser bei Reifen der Klasse A = 0 m, bei Reifen der Klasse E = 18 m

Bremsklasse
A
B
C
D
E
Bremswegverlängerung
+0 m
+3 m
+7 m
+ 12 m
+18 m

Bis zu 18 m längerer Bremsweg (bei Vollbremsungen mit 80 km/h).
* Auf einer durchschnittlich griffigen Fahrbahn


Rollgeräusche

Externe Rollgeräusche werden auf dem neusten EU-Reifenlabel mit einer Zahl für das Geräusch in Dezibel (dB) angegeben.
Zudem werden Schallwellensymbole abgebildet, die das Rollgeräusch in Bezug auf die europäischen Geräuschemissions-Grenzwerte von 2016 bewerten.

A:
Das Piktogramm mit der Klassifizierung „A“ weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um mehr als 3 dB unterschreitet.

B:
Die Klassifizierung „B“ bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C:
Die Klassifizierung „C“ bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.

Piktogramme

Eisgriffigkeit

Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord- Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse „Mindestgriffigkeit“ auf Eis bestätigt. Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.

Schneegriffigkeit

Reifen, die mit dem „Schneeflocken oder Alpine Symbol“ (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake, kurz „3PMSF“-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz- Vergleichsreifen (einem sog. „SRTT“ = Standard Reference Test Tyre) aufweisen.


DAS NEUE REIFENLABEL 2021 – WAS HAT SICH VERÄNDERT?

Das neue EU-Reifenlabel ist gültig ab Mai 2021und bringt einige Anpassungen und Erneuerungen mit sich. 

Das sind die Anpassungen des ab Mai gültigen EU-Reifenlabels: 

  1. QR-Code mit Zugang zur EU-Produktdatenbank
  2. Marke des Lieferanten
  3. Reifentypkennung (Artikelnummer)
  4. Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitsindx, Reifenklasse
  5. Schneegriffigkeit-Icon: 3PMSF
  6. Eisgriffigkeit-Icon
  7. Effizienzklassen von A-E (Anstatt A-G)

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Sind Ihre Reifen sicher?

Sind Ihre Reifen Sicher?

Reifen: Der Garant für Ihre Sicherheit

Die Kontaktfläche zwischen Ihren Reifen und der Straße ist nur so groß wie eine Postkarte. Gut gewartete Reifen sind da ein Muss – für Ihre Sicherheit!

Ihre Reifen werden bei der Fahrt stark beansprucht. Um kein unnötiges Sicherheitsrisiko einzugehen, achten Sie deshalb immer auf eine ausreichende Reifenprofiltiefe (3-4 mm werden empfohlen), einen korrekten Reifendruck und überprüfen Sie die Reifen regelmäßig auf Beschädigungen.

Ihre First Stop – Experten in Ihrer Nähe beraten Sie gern.


Die 4 Hauptfunktionen von Reifen:

  • Stütze/Träger Ihres Fahrzeugs: Die vier Reifen und die darin befindliche Luft tragen das komplette Gewicht Ihres Fahrzeugs, der Insassen sowie das der Ladung.
  • Dämpfung von Erschütterungen: Luft oder Stickstoff in den Reifen federn Vibrationen ab und tragen dadurch erheblich zu besserem Fahrkomfort bei.
  • Übertragung von Traktion (Zugkraft) und Bremskräften: Dank Ihrer Reifen können Sie fahren und anhalten.
  • Lenkung: Durch die Änderung des Einschlagwinkels der Räder lässt sich das Fahrzeug steuern.

Qualitativ hochwertige Reifen zahlen sich aus:

In erster Linie steht der Sicherheitsaspekt guter Reifen im Vordergrund. Aber auch für den Fahrkomfort ist der ordnungsgemäße Zustand der Reifen nicht unwesentlich. Schlechte Reifen beeinträchtigen nicht nur die Leistung Ihres Fahrzeugs, sondern verlängern auch den Bremsweg und erhöhen das Rutschrisiko. Reifen mit zu niedrigem Reifendruck oder mit starken Abnutzungserscheinungen verursachen zudem einen höheren Kraftstoffverbrauch, einen erhöhten Kohlendioxidausstoß und einen stärkeren Verschleiß.


So vermeiden Sie Beschädigungen:

  • Kontrollieren Sie Ihren Reifendruck regelmäßig und richten Sie sich nach den Richtwerten in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs. Führen Sie die Kontrolle stets an kalten Reifen durch – bei warmgefahrenen Reifen kann das Ergebnis verfälscht sein. Prüfen Sie den Reifendruck mindestens einmal pro Monat. Weitere Informationen finden Sie unter Reifendruck.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Reifen. Wenn Sie Beschädigungen oder Risse feststellen, suchen Sie so bald wie möglich Ihre First Stop-Filiale auf.
  • Bei heftigen Kollisionen – etwa mit einer Bordsteinkante – fahren Sie zu Ihrem First Stop-Händler und lassen den Reifen auf innere und äußere Schäden untersuchen.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Reifenprofiltiefe.
  • Bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Vibrationen sollten Sie Ihre Räder auswuchten und eine Achsvermessung vornehmen lassen – spätestens jedoch alle 10.000 km.

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Wissenswertes zum Reifendruck

Wissenswertes zum Reifendruck

Der richtige Druck macht’s!

Ein einwandfreier Reifendruck ist essentiell für Ihre Sicherheit. Zudem sparen Sie Treibstoff, erhöhen Ihren Fahrkomfort und schonen Ihre Reifen. Dennoch sind laut Studien mehr als 75% der Autos auf Europas Straßen mit zu geringem Reifendruck unterwegs.


Warum ist der Luftdruck Ihrer Reifen so wichtig?

Hier sind vier starke Argumente für den richtigen Reifendruck:

  1. Sicherheit: Der richtige Reifendruck sorgt für eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug sowie für optimale Straßenhaftung, höhere Bremsstabilität und kürzere Bremswege. Besonders auf nasser Fahrbahn kann ein zu geringer Reifendruck gefährlich werden und zu Aquaplaning führen. Bei hohen Geschwindigkeiten steigt sogar das Risiko eines geplatzten Reifens.
  2. Sparsamkeit: Der optimale Reifendruck hilft, den Reifenverschleiß zu minimieren und den Kraftstoffverbrauch zu senken. Die Einhaltung des korrekten Reifendrucks ist die kosteneffizienteste Art, Treibstoff zu sparen. Bereits 0,4 bar zu wenig führen z.B. zu einer 30 % niedrigeren Laufleistung des Reifens und einem 2 % höheren Spritverbrauch.
  3. Umwelt: Der erhöhte Kraftstoffverbrauch bei zu geringem Reifendruck verursacht einen höheren Kohlendioxidausstoß und belastet damit die Umwelt.
  4. Fahrkomfort: Das tragende Element Ihrer Reifen ist die Luft. Das komplette Gewicht Ihres Fahrzeugs, der Beladung und der Insassen lastet auf den Reifen. Ein optimaler Luftdruck erleichtert nicht nur das Fahren, Lenken und Bremsen, sondern dämpft auch Stöße und Fahrbahnunebenheiten.
  1. Sicherheit: Der richtige Reifendruck sorgt für eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug sowie für optimale Straßenhaftung, höhere Bremsstabilität und kürzere Bremswege. Besonders auf nasser Fahrbahn kann ein zu geringer Reifendruck gefährlich werden und zu Aquaplaning führen. Bei hohen Geschwindigkeiten steigt sogar das Risiko eines geplatzten Reifens.
  2. Sparsamkeit: Der optimale Reifendruck hilft, den Reifenverschleiß zu minimieren und den Kraftstoffverbrauch zu senken. Die Einhaltung des korrekten Reifendrucks ist die kosteneffizienteste Art, Treibstoff zu sparen. Bereits 0,4 bar zu wenig führen z.B. zu einer 30 % niedrigeren Laufleistung des Reifens und einem 2 % höheren Spritverbrauch.
  3. Umwelt: Der erhöhte Kraftstoffverbrauch bei zu geringem Reifendruck verursacht einen höheren Kohlendioxidausstoß und belastet damit die Umwelt.
  4. Fahrkomfort: Das tragende Element Ihrer Reifen ist die Luft. Das komplette Gewicht Ihres Fahrzeugs, der Beladung und der Insassen lastet auf den Reifen. Ein optimaler Luftdruck erleichtert nicht nur das Fahren, Lenken und Bremsen, sondern dämpft auch Stöße und Fahrbahnunebenheiten.

Wie oft sollten Sie den Luftdruck prüfen lassen?

Prüfung des Reifendrucks ist wichtig

First Stop informiert!

Im Idealfall prüfen Sie den Luftdruck alle zwei bis drei Wochen. Kontrollieren Sie nur kalte Reifen, die max. 10 km innerorts gefahren wurden. Der Druck steigt bei warm gefahrenen Reifen automatisch an, was zu verfälschten Messwerten führt. Prüfen Sie die Reifen außerdem jedes Mal, bevor Sie eine Langstrecke fahren. Dies gilt vor allem auch für Wohnwagen und Wohnmobile, die während des Winters in der Regel nicht benutzt werden und deren Reifen Luft verloren haben könnten. Also unbedingt vor Reisestart prüfen!


Woher wissen Sie, wie hoch der Luftdruck sein muss?

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First Stop informiert!

Der richtige Luftdruck hängt nicht vom Reifen, sondern von Ihrem Fahrzeug ab. Die korrekten Reifendruckwerte finden Sie in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. In manchen Fällen gibt es außerdem Aufkleber im Tankdeckel oder an der Innenseite der Fahrertür. Falls Sie dazu Fragen haben, kontaktieren Sie einfach Ihre First Stop-Experten.

Denken Sie daran, dass ein hohes Ladegewicht auch einen höheren Reifendruck erfordert. Auch hierzu finden Sie entsprechende Angaben in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. Ihre First Stop Fachleute beraten Sie gern.


Was ist RDKS?

First Stop informiert

Das Reifendruckkontrollsystem (RDKS) – manchmal auch TPMS (Tyre Pressure Monitoring System) genannt – ist seit 01. November 2014 für alle neu zugelassenen Kraftfahrzeuge Pflicht. Es warnt den Fahrer über eine Leuchte am Armaturenbrett vor einem fallenden Reifendruck.


Reifendruck Überprüfen lassen?

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Reifenbeschriftung Bedeutung

Was bedeutet die Reifenbeschriftung?

Die richtige Reifengröße für Ihr Fahrzeug

Informationen zu Ihren aktuellen Reifen finden Sie auf der Reifen-Seitenwand. Die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs informiert Sie darüber, welche Reifenart für Ihr Fahrzeug geeignet ist. So könnte eine Reifenbeschriftung auf Ihrem Reifen aussehen: 235/55 R17 99W

Reifencodierung Kurz und knapp erklärt:

Die erste Zahl gibt die Breite in Millimetern an. Bei Standardreifen liegt dieser Wert zwischen 125 und 335 Millimetern.
Die zweite Zahl gibt die Höhe des Reifenquerschnitts, ausgedrückt als Prozentzahl der Breite, an. In diesem Beispiel beträgt die Höhe 55 % der Gesamtbreite von 235 mm, also 129,25 mm.
Der Buchstabe R steht für Radial und bezeichnet den Reifentyp. Daneben gibt es noch die Bezeichnungen ZR für Hochgeschwindigkeitsreifen oder RF für Reifen mit Notlaufeigenschaften (Runflat). Obwohl es sich bei den meisten Reifen heutzutage um Radialreifen handelt, gibt es dennoch einige Diagonalreifen, die an dieser Stelle mit „-“ gekennzeichnet sind.
Die dritte Zahl beschreibt den Felgeninnendurchmesser des Reifens. Dieser Wert wird immer in Zoll angegeben. Die Zahl variiert bei Personenkraftwagen von 10 bis 23 Zoll.
Der Lastindex indiziert die maximale Tragfähigkeit pro Reifen bei der mit dem Geschwindigkeitssymbol angegebenen Geschwindigkeit (hier 99 = 775 kg). > siehe Tabelle Lastindex)
Der letzte Buchstabe gibt die Maximalgeschwindigkeit des Reifens bei Volllast an. W entspricht einer maximalen Geschwindigkeit von 270 km/h. Generell sollte diese höher sein als die Maximalgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, die speziell für Winterreifen oder in bestimmten Ländern gelten. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie Reifen einer entsprechend hohen Geschwindigkeitskategorie und Tragfähigkeit fahren (siehe oben). > siehe Tabelle Geschwindigkeitsindex)

Weitere informationen zum Lastindex:

Lastindex
Kilogramm
Lastindes
Kilogramm
Lastindex
Kilogramm
65
290
80
450
95
690
66
300
81
462
96
710
67
307
82
475
97
730
68
315
83
487
98
750
69
325
84
500
99
775
70
335
85
515
100
800
71
345
86
530
101
825
72
355
87
545
102
850
73
365
88
560
103
875
74
375
89
580
104
900
75
387
90
600
105
925
76
400
91
615
106
950
77
412
92
630
107
975
78
425
93
650
108
1000
79
437
94
670

WEITERE INFORMATIONEN ZUm GESCHWINDIGKEITSINDEX (GI):

GI
M
N
P
Q
R
S
T
U
H
VR
V
ZR
W
Y
km/h
130
140
150
160
170
180
190
200
210
>210
240
>240
270
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Reifenpanne – was tun?

Kind und Mann in Warnweste stehen am Straßenrand mit Reifenpanne

Reifenpanne – was tun?

Autopanne oder Reifenpanne? First Stop hilft!

Stellen Sie sich vor, Sie sind mit dem Auto oder Wohnmobil auf reisen und plötzlich ruckelt es oder das Fahrzeug macht komische Geräusche. Bei einer Panne ist das Urlaubsfeeling schnell vorbei. Aber keine Sorge, wenn Sie in einem solchen Fall gut vorbereitet sind und umsichtig handeln, steht Ihrem geplanten Urlaub meist nichts im Wege.
Zu den häufigsten Pannenarten im Straßenverkehr gehört die Reifenpanne. Umso ärgerlicher, wenn Sie auf dem Weg in den Urlaub passiert. Allerdings haben Sie hier die Chance, sich unter Umständen selbst zu helfen und Ihre Fahrt fortzuführen. Grundsätzlich sollten Sie sich bei einer Reifenpanne genauso wie auf bei jeder anderen Panne verhalten. Fahren Sie rechts ran und sichern die Gefahrenstelle ab. Lediglich zu starkes Bremsen sollte vermieden werden. Nach dem begutachten des Reifens können Sie den Schaden besser beurteilen du dementsprechend handeln.
Die Gründe für einen platten Reifen können unter Umständen ganz harmlos sein: Bereits ein undichtes Ventil reicht aus und der Reifen verliert Luft.
Ein solcher „Defekt“ lässt sich schnell und kostengünstig mit einem Ventiltausch beheben. Sollte jedoch der Reifen selbst beschädigt sein, muss eine Fachkraft ran.

Wie Sie sich bei einer Autopanne richtig verhalten und ob sie bei einer Reifenpanne vielleicht sogar selbst Hand anlegen können, erfahren Sie hier:


Woran erkennt man, dass etwas nicht in Ordnung ist?

Und woher weiß ich schon während dem Fahren, dass mein Reifen platt ist? Ganz einfach: Der plötzliche Druckabfall im Reifen, der durch eine Beschädigung entsteht, ist so extrem, dass das Fahrverhalten sofort beeinflusst wird. Das Fahrzeug fängt an zu schlingern und lässt sich nur noch schwer steuern. In diesem Fall müssen Sie versuchen, das Lenkrad gut fest zu halten und Ihr Auto sicher zum Stillstand zu bringen.

Meistens bahnt sich eine Reifenpanne weit im Voraus an und kann mit aufmerksamen Handeln schon frühzeitig erkannt und verhindert werde. Bei diesen Anzeichen sollten Sie Ihre Reifen genauer untersuchen:

Verliert ein Reifen langsam Luft, lässt sich dies zum einen an einer geringeren Profiltiefe, zum anderen an einem veränderten Fahrverhalten während der Fahrt erkennen. Als Fahrer sollten Sie aufmerksam bleiben und jedes Warnzeichen ernst nehmen.

Bei einem plötzlichen Druckabfall während der Fahrt verliert der Fahrer sofort die Kontrolle über sein Fahrzeug. Versuchen Sie in diesem Fall, das Lenkrad festzuhalten und das Fahrzeug zum Stillstand zu bringen. In einem solchen Fall muss der Reifen unverzüglich gewechselt werden.

Wenn Ihr Fahrzeug über ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS bzw. TPMS) verfügt, meldet das System sofort, wenn der Druck in einem der Reifen abnimmt, sodass Sie entsprechend darauf reagieren können.

  • Warnung über das verbaute RDKS (falls vorhanden)
  • Laute Abrollgeräusche der Räder
  • Weitere ungewöhnliche Geräusche, wie zum Beispiel ein klackern beim Fahren
  • Das Auto gerät ins schwimmen
  • Die Lenkung ist unpräzise (wenn Sie Ihr Lenkrad loslassen, zieht das Auto zur Seite)

Wie sollte man sich im Falle einer Reifenpanne verhalten?

„Reifenschäden sollten Fahrzeughalter am besten immer von einem Pneuspezialisten prüfen und sich von ihm auch über die Möglichkeiten einer Reparatur beraten lassen“, empfiehlt Hans-Jürgen Drechsler,
Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV Bonn). Denn nicht jeder Reifenschaden bedeutet automatisch, dass ein neuer Reifen angeschafft werden muss.


In vielen Fällen lässt sich auch eine Reifenreparatur vornehmen.
Ob eine Reparatur jedoch in Frage kommt, ist abhängig von der Beschädigungsart. Lassen Sie also im Schadensfall von einem First Stop Experten vor Ort beraten, ob eine Reifenreparatur möglich ist.


Korrektes Verhalten bei einer Panne – Checkliste

  • Sobald Sie merken, dass etwas nicht stimmt, schalten Sie sofort den Warnblinker an und drosseln Sie die Geschwindigkeit
  • Stellen Sie Ihr Fahrzeug möglichst sicher ab. Dafür bieten sich Parkplätze und Haltebuchten an. Sollte so eine Gelegenheit nicht in Reichweite sein, parken Sie auf dem Standstreifen oder fahren möglichst weit rechts ran.
  • Ziehen Sie sich nun eine Warnweste über, optimaler Weise haben Sie genügend für alle Mitfahrer.
  • Sollten Sie Haustiere dabeihaben, verstauen Sie diese am besten in einer Transportbox oder leinen diese an.
  • Das Fahrzeug sollten Sie und Ihre Mitfahrer nur auf der vom Verkehr abgewandten Seite verlassen, um kein unnötiges Risiko durch den fließenden Verkehr einzugehen.
  • Als nächstes müssen Sie die Gefahrenstelle mit einem Warndreieck markieren. Das Warndreieck ist auf Autobahnen in 150-400 Meter, auf Landstraßen in 100 Meter und innerorts in 50 Meter Entfernung aufzustellen. So haben andere Verkehrsteilnehmer die Chance, frühzeitig abzubremsen und mit besonderer Vorsicht vorbei zu fahren.
    Gut zu wissen: Die Leitpfosten am Fahrbahnrand sind in der Regel 50m voneinander entfernt, das dient Ihnen als Orientierung für das Warndreieck.
  • Halten sie dabei immer Abstand zur Fahrbahn halten und den Verkehr stets im Blick.
  • Verschaffen Sie sich nun einen Überblick über die Panne und rufen Sie ggfls. einen Pannendienst.
  • Suchen Sie einen sicheren Warteplatz auf (z.B. hinter der Leitplanke).

CHECKLISTE ZUM DOWNLOAD


Wie kann ich meine Reifenpanne beheben?

ERSATZREIFEN

Haben Sie einen Ersatzreifen dabei? Wenn Sie das passende Werkzeug und Kenntnis haben, können Sie sogar den Reifen selbst wechseln.

Vollwertiger Reifen

Doch Ersatzreifen ist nicht gleich Ersatzreifen. Im besten Fall handelt es sich um einen vollwertigen Reifen. Diesen können sie montieren und unbesorgt Ihre Reise fortsetzen. Aber Achtung: Einen Reifen montieren sollten Sie nur mit Vorkenntnissen und dem passenden Werkzeug. Infos dazu finden Sie in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.

Notreifen

Bei einem Ersatzreifen kann es sich auch um einen Notreifen handeln. Dieser ist schmaler und leichter. Mit diesem Reifen können Sie mit max. 80km/h noch bis zur nächsten Reifenhändler fahren und Ihren defekten Reifen austauschen lassen.

Pannenhilfe-Set

Um noch mehr Platz und Gewicht zu sparen wird der Ersatzreifen heutzutage oft durch ein Pannenhilfe-Set ersetzt. Dieses besteht aus Dichtmittel und einem Kompressor und ermöglicht Ihnen kleine Beschädigungen wie Risse oder Schnitte kurzfristig abzudichten.

Aber Achtung: Mit einem geflickten Reifen sollten Sie nicht auf Dauer fahren. Machen sie am besten einen Abstecher zu einer Werkstatt und lassen Sich dort einen neuen Reifen geben.

Runflat-Reifen

Runflat-Reifen, auch RFT-Reifen genannt, sind Reifen mit sogenannten Notlaufeigenaschten. Sie sind dazu in der Lage, auch bei Luft- und Druckverlust im Reifen sie und Ihr Fahrzeug sicher weiter zu befördern. Durch verstärkte Seitenwände schafft es der Reifen, seine Form zu behalten und Sie zumindest bis zu einem Reifenhändler zu bringen. Dabei sollten sie aber eine Geschwindigkeit von 80km/h nicht überschreiten und keine Strecke die länger wie 80km ist, zurücklegen. Runflat-Reifen sind meist mit der Kennzeichnung RFT oder RFOT gekennzeichnet je nach Hersteller sind auch andere Kennzeichnungen möglich).

Anruf Pannendienst

Sie haben eine Reifenpanne und wissen nicht weiter? Auch wenn ein Ersatzrad vorhanden ist aber die Montage nicht klappt empfehlen wir Ihnen den Anruf beim Pannendienst. Diese Experten können Sie beraten und helfen Ihnen in jeder Situation weiter.

Im Falle einer Reifenpanne sollten Sie Ihre Reifen schnellstmöglich von Ihrem First Stop Experten überprüfen lassen. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne, ob eine Reparatur möglich oder doch ein Reifentausch notwendig ist.

Ist Ihr Fahrzeug mit Runflat-Reifen (RFT) ausgestattet, können Sie dank der verstärkten Seitenwände dieser Reifen noch bis zu 80 km weiterfahren. Beachten Sie jedoch, dass die Höchstgeschwindigkeit im Pannenfall bei maximal 80 km/h liegt.

Wir empfehlen Ihnen dennoch, auch Runflat-Reifen im Falle einer Panne unverzüglich zu wechseln. Suchen Sie dafür am besten Ihren nächstgelegenen First Stop Fachbetrieb auf.

Eine Reparatur ist bei RFT-Reifen leider nicht möglich.


Reifenreparatur – WIE OFT KANN EINE REIFENREPARATUR VORGENOMMEN WERDEN?

Ob sich eine Reifenreparatur durchführen lässt, hängt sowohl von der Art der Beschädigung als auch von der Stelle ab, an der der Reifen die Beschädigung aufweist. Aus Sicherheitsgründen dürfen nur Schäden im Reifenprofil ausgebessert werden – niemals jedoch Beschädigungen der Seitenwände oder der Reifenschultern.

Lassen Sie Reifenreparaturen immer von einem Fachbetrieb durchführen. Die First Stop Fachleute sind Experten auf diesem Gebiet und führen sämtliche Reparaturen unter Einhaltung strengster Sicherheitsrichtlinien durch. So wird Ihre Sicherheit auch nach der Reparatur gewährleistet.


Autopanne im Ausland

Möchten sie mit Ihrem Auto oder Camper in den Auslandurlaub fahren? Auch hier kann Sie eine Panne ausbremsen. Wir empfehlen Ihnen, sich vor Fahrtantritt über die Vorschriften des jeweiligen Landes zu informieren. Denn je nach Land können die Vorschriften zum Verhalten im Pannenfall und dem Mitführen von Sicherheitsinventar voneinander abweichen.

Vielleicht haben Sie sogar einen Schutzbrief für Ihr Fahrzeug. Das ist abhängig von Ihren Versicherungsbedingungen und deckt Pannenfälle im Ausland ab. Sollten Sie keinen Schutzbrief haben können Sie sich aber überall auf die Notrufnummer 112 verlassen.


Wie kann ich eine Reifenpanne verhindern?

Die meisten Reifenpannen sind unvermeidbar, aber mit ein wenig vorsorge lässt sich das Risiko dafür verringern.

  • Lassen Sie Ihre Reifen regelmäßig von einem Experten kontrollieren
  • Kontrollieren Sie regelmäßig das Reifenprofil auf Glasscherben oder andere Fremdkörper
  • Achten Sie stets auf den korrekten Reifendruck (ggfs. auch beim Ersatzreifen)

Lesen Sie passend zum Thema auch unseren Artikel Tipps für lange Autofahrten – hier erfahren Sie, wie sie sich auf die lange Autofahrt vorbereiten können.


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